Startseite
  Über...
  Archiv
  willkommen
  cameo
  der geist
  druss/meister
  jillian
  kirra-fay
  miriel
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   druss(meister)
   der geist
   Jillian
   kirra-fay



http://myblog.de/die-weltenretter

Gratis bloggen bei
myblog.de





Das Moorwasser tropfte dem kleinen Wolf aus dem Fell…

 

…und versickerte im Boden noch bevor sich eine Lache bilden konnte. Cameo saß währenddessen beleidigt im Schlamm und versucht einen dicken Frosch mit kleinen Steinen und Stöcken zu treffen, doch der grüne Geselle sprang gemächlich von einer Stelle zur nächsten und ignorierte den Malkavianer. Unbekümmert schüttelte sich der kleine Wolf und hüpfte begeistert zum Ufer zurück.  Miriel gab einen Warnlaut von sich – doch diesmal trug der Untergrund das kleine pelzige Wesen, das daraufhin wild mit dem Schwanz wedelte, die Nase an den Boden heftete und eifrig wedelnd weiter lief. Miriel senkte ebenfalls die Nase und folgte dem  Welpen, als der Boden auch sie trug folgten die andren nach.

 

Die drei Wölfe mit ihren breiten Pfoten fanden recht guten Halt während die beiden Vampire in Menschengestallt an einigen Stellen mit ihrem Gleichgewicht kämpfen mussten. Als sie etwa die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht hatten wurde der feste Pfad auf dem sie liefen breiter und sie kamen an eine Art Fluss der sich mitten durch das Moor wand. Er führte brackiges Wasser mit sich, das den unangenehmen Geruch von Fäkalien mit sich führte und das sich der kleine Wolf standhaft weigerte zu betreten. Druss versuchte immer wider Kirra mit einer seiner Pfoten ins Wasser zu stoßen, doch ihre kleinen Pfoten stemmten sich beharrlich gegen die Versuche ihres Großvaters. Schließlich ergab sich der mächtige Wolf seinem Schicksal. Seine Fänge griffen vorsichtig nach dem Nackenfell der Kleinen, hoben sie ein beachtliches Stück über den Boden uns schließlich schmiss er sie sich auf den Rücken, wo die kleine sich nun ihrerseits in den Nacken ihres Großvaters verbiss und freudig jaulte. Druss stieg stoisch in das Wasser, ihn störte der Geruch nicht. Miriel blieb abwartend am Ufer stehen und wartete ab. Als ihr Gefährte das andere Ufer mit tropfendem Bauchfell sicher erreicht  lief nun auch sie hinterher –sie versuchte durch möglichst große Sprünge mit so wenig Wasser wie möglich in Berührung zu kommen und erreichte das andere Ufer mit nassen Pfoten und nur wenigen Tropfen Wasser im Fell die sie mit Leichtigkeit abschüttelte. Jillian raffte ihre Röcke – zum wiederholtem Male fiel ihr ein, wie unpraktisch die vielen Lagen Stoff waren und schimpfte leise als sie durch das Wasser watete das ich bis zu den Knien reichte. Cameo stand unschlüssig am Ufer. „Elender Feigling!“ rief die Stimme in seinem Kopf zum wiederholten Male. „Aber es riecht!“ antwortete der Malkavianer leise, aber in einem Ton, dem man den Ekel eindeutig anhören konnte. „Die Anderen werden über die lachen“ zischte die Stimme hasserfüllt,  „Willst du das? Cameo der Feigling werden sie dich nennen“ stichelte es. „Nein, nein, nein!“ schrie Cameo und rannte den anderen hinterher. Er stellte sich dabei nicht so geschickt an wie Miriel, so das er wesentlich nasser am anderen Ufer ankam als es hätte sein gemusst.

Kirra kümmerte sich nicht weiter um die anderen. Ihre kleine Nase streifte erneut am Boden entlang und versuchte den Weg wieder zu finden. Schließlich fand sie was sie suchte und eilte weiter auf dem nun wieder schmalen Pfad der sich in gewundenen Banen der anderen Seite des Moores näherte. Als sie schließlich dort ankamen fing es schon an zu tagen, doch noch beschützten die umstehenden Bäume sie vor den vernichtenden Strahlen der Sonne. Kirra nahm wieder die Gestallt eines kleinen Mädchens an und hüpfte freudig in die Höhe „Ich bin ein Moor-Wolf“ schrie sie begeistert – nur um erstaunt stehen zu bleiben. Etwas hinderte sie in ihren Bewegungen und klapperte bei jedem Schritt den sie tat. Sie hob ihr Bein und schrak bei dessen Anblick zusammen. Beim Durchqueren des Moores war sie anscheinen auf eine Laiche getreten. Ihr Fuß hatte sich zwischen den Rippen des Oberkörpers verfangen und den Torso, so wie den Kopf und einen Arm mit sich gezogen. Kirra verzog angeekelt das Gesicht, entdeckte dann etwas, dass ihr Interesse an dem Fund deutlich erhöhte. Um den Arm des Skelettes wand sich ein schmaler Goldreif der mir mehreren grünen Steinen besetzt war. Kirra’s Augen funkelten begeistert. Kurzentschlossen bückte sie sich und versuchte den Goldreif über das Handgelenk zu ziehen, musste aber feststellen dass er dazu zu schmal war. Sie suchte nach einem Öffnungsmechanismus, und als sie diesen nicht fand, riss sie der Moorlaiche kurzentschlossen den ganzen Arm ab, der durch die Lagerung im Moor deutlich an Umfang verloren hatte. Es gelang ihr schließlich den Reif über das ausgerissene Gelenk des Arms zu ziehen und hielt ihren Fund nun begeistert in den Händen.

Der Rest der Gruppe hatte währenddessen nach einem Unterschlupf gefunden, denn auch wenn der Wald dicht war, so konnte man nicht erwarten, dass er sämtliches Tageslicht von ihren Körpern fern halten würde. Nach einigem Suchen finden sie schließlich zwei umgestürzte Bäume unter deren Wurzel es sich Cameo, Jillian und Miriel gemütlich machen, während Kirra und Druss in gewohnter Weise im Erdreich versinken um dort den Tag zu überdauern…

6.1.07 00:46
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung