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...am nächsten Morgen...

….erwachen unsere tapferen Freunde. Kirra, die schon eine ganze Weile wach ist und mit ein paar Totenköpfen gespielt hat die sie in einer Ecke fand, wendet sich von ihrem Spiel ab. Noch bevor die Anderen ganz wach sind, hüpft sie aus dem Raum und geht den Weg zurück, den sie am Vorabend gegangen sind. Die Anderen folgen ihr und so kommen sie schließlich in eine große Halle in deren Mitte eine lange Tafel steht. Die Wände sind mit Wandteppichen behangen und die Kerzen eines großzügigen Kandelabers tauchen die Halle in ein warmes, schummriges Licht. Sie setzen sich und schauen den jungen Mann, der sie am Vorabend begrüßte, erwartungsvoll an. Er stellt sich als Snorri und als Zugehöriger zum Clan der Ravnos vor.
Das Heer des abtrünnigen Unterkönig hat in der Nacht noch die Stadt erreicht und es besteht keine Möglichkeit die Stadt auf dem gleichen Weg zu verlassen, wie sie sie betreten haben. Snorri jedoch kennt einen Ausweg und verlangt für diese Information, die Übernachtungsmöglichkeit und die Tatsache das er sie nicht direkt an die Menschen der Stadt verraten hat jedoch, das unsere vier Freunde ihm einen Gefallen erweisen. Mangels anderer Möglichkeiten stimmen sie seinem Vorschlag zu. Er möchte dass sie, nachdem sie die Stadt verlassen haben, ein anderes Mitglied seines Clans aufsuchen um diesem bei einer wichtigen Angelegenheit zu helfen.
Da Snorri keine Pferde entbehren kann, brechen die vier zu Fuß auf und gelangen durch einen geheimen Tunnel aus der Stadt. Nach etwa einer Stunde kommen sie an eine Ansammlung von Hügeln. Druss geht zielstrebig auf einen der Hügel zu und macht sich an einigen Steinen zu schaffen als sie wie von Geisterhand eine Tür am Fuß des Hügels öffnet. Die vier gehen vorsichtig durch die Tür und folgen langsam dem Pfad der dahinter liegt. Nach einiger Zeit kommen sie schließlich in einen großen, runden, beleuchteten Raum an dessen Wand zwei weitere Türen liegen. Die linke Tür öffnet sich leise und ein ältere Herr erscheint der sich als Cormec vorstellt. Er erklärt uns, dass ihm vor geraumer Zeit eine wichtige Schrift „abhanden“ gekommen, die unsere Freunde nun für ihn suchen sollen. Der einzige Hinweis den er den vier geben kann, ist ein kleines Stück Pergament mit einer fragmentarischen Inschrift: „…zum trockenen Strand der Meeresblumen…“. Cormec kann ihnen nur noch einen einzigen Hinweis geben, nämlich dass die beschriebene Stelle in der Nähe des Territoriums der Bruhya liegt. Da die Nacht noch jung ist, machen sich dir vier sofort auf den Weg und brechen in Richtung Norden auf.
…als sie sich durch einen dunklen Wald bewegen, bemerkt Jillian dass sie verfolgt werden, kann jedoch nicht genau ausmachen was ihnen in der Dunkelheit folgt, Druss beruhigt sie jedoch und sagt ihr, dass sie sich darum keine Sorgen zu machen braucht. Nachdem sie den Wald verlassen haben sieht Jillian in einiger Entfernung eine Fackel. Sobald sie ihre Entdeckung den anderen mitteilt, ändert Kirra ihre Gestallt und rennt als kleiner Wolf auf den Lichtschein zu und verschwindet schon nach einigen Metern in der Dunkelheit. Die anderen können sie erst an einem kleinen See wider einholen an dessen Ufer liegen kleine Fischboote und hinter ihnen eine Ansammlung von schmalen Kaschemmen Dahinter sieht man trutzige Stadtmauern und zwei reisige Torflügel die zum Schutz der Stadt geschlossen wurden. Da es bereits anfängt zu Tagen, beschließen sie, eine Unterkunft für die Nacht zu suchen, zumindest für Cameo und Jillian die nicht wie Druss und Kirra die Fähigkeit besitzen, in der Erde versinken zu können und dort den Tag über zu ruhen.  Kirra findet schließlich eine Unterkunft bei einem älteren Fischerpaar und Druss und die Kleine lassen ihre neuen Freunde in der kleinen schiefen Hütte zurück und die zwei schließen sich in eine kleine dunkle Kammer ein…
…am nächsten Abend…

…die Sonne ist soeben erst hinter den Hügeln versunken und die Stadttore sind noch nicht für die Nacht verschlossen worden. Nachdem Druss und Kirra ihre beiden Freunde wider bei dem alten Fischerpaar abgeholt haben, brechen sie sofort auf um noch in die Stadt zu kommen. Als sie dir Tore passieren, fragen sie die Stadtwache, ob sie mit den Worten „…zum trockenen Strand der Meeresblumenetwas anfange können, werden jedoch enttäuscht. So beeilen sie sich das Rathaus der Stadt aufzusuchen. Ein älterer Mann will soeben das Haus verlassen und die Tür verschließen als unsere vier ihn ansprechen. Als sie ihm die fragmentarischen Worte von dem Pergament nennen, nickt er und schließt die Tür wieder auf. Sie treten ein und der Mann fängt augenblicklich an, in den großen Pergamentstapeln zu suchen, zieht mal dieses, mal jenes Buch und Pergament aus dem Stapel um schließlich eine alte vergilbte Karte auf einem großen Holztisch auszubreiten. Die Stelle die er ihnen zeigt lag nahe der Stadt in der sie sich zur Zeit befanden, in der nähe einer weiter Stadt, die sich Cliffton nennt. Unterhalb dieser Stadt liegt eine Bucht die in vergangenen Tagen den Namen Korallenbucht getragen hat. Unsere vier Freunde bedanken sich bei dem Mann und beschließen noch in dieser Nacht nach Cliffton aufzubrechen. Da der Weg beschwerlich ist dauert die reise länger als erwartet und so suchen sie Zuflucht in einer Höhle die Kirra durch Zufall findet.

In der nächsten Nacht stoßen sie schon nach kurzer Zeit auf einen kleinen Bach und Jillian und Kirra nutzen die Gelegenheit sie etwas zu waschen während Druss einen gehörigen Sicherheitsabstand zu dem ihm so verhassten Nass hält. Cameo scheint unterdessen wieder einmal in die tiefen seines verrückten Geists abgetaucht zu sein und sitzt in einer großen Schlammpfütze mit deren Inhalt er zu jonglieren versucht…

Kirra, die sich als kleiner Welpe im Wasser des Bachs tummelt, verwandelt sich urplötzlich zurück „Ich schmecke Blut“ sagt sie und legt ihren entzückenden kleinen Lockenkopf schief. Nun schmeckte auch Jillian den feinen Blut Geschmack auf ihren Lippen und beginnt augenblicklich mit der Suche nach dem Ursprung. Sie findet schließlich eine Stelle nah dem Ufer an der kürzlich erst gegraben wurde und beginnt mit bloßen Händen in der Erde zu wühlen. Kirra schaut auf ihr Kleid, schüttelt bedauernd den Kopf, verwandelt sich wider in einen kleinen Wolf und beginnt sofort enthusiastisch mit den Vorderpfoten im nassen Erdreich zu buddeln und die Erde zwischen ihren Hinterläufen hervor zu katapultieren. Auf Cameo, der nur wenige Meter hinter ihr sitzt, geht ein wahrer Hagel von schlammigen Erdbrocken nieder, doch scheint er sich über diesen unverhofften „Regenguss“ eher zu freuen als sich Sorgen um sein sonst so gepflegtes Äußeres zu machen… Als Kirra aufhört zu buddeln, kann Jillian sie nicht davon abhalten mit einem triumphierenden Gejaule an ihr vorbei Richtung Meer zu schießen, doch erkennt sie, dass der kleine Welpe eine schmale, längliche Holzkiste zwischen den Zähnen hält. Sie rappelt sich hoch und nimmt sofort die Verfolgung auf, wird aber noch im Lauf von einem weit aus größeren Wolf überholt. „Jaja, wie toll“ knurrt sie sauer und wünscht sich, sie wäre auch ein Gangrel und könnte auch die Gestallt verändern. Cameo schaut sich zur selben Zeit verwundert um, erkennt Jillian noch in der Ferne davon hasten und beschließt, dass es nicht schaden könnte wenn er seinen Freunden in gemütlichen Schritten folgen würde…

Jillian kommt gerade noch rechtzeitig am Meer an um zu erkennen, das Kirra, nun wider in der Gestallt eines Mädchens, mitten im Wasser sitzt und einen ihrer Dolche unter dem Rand der Kiste schiebt, die sich daraufhin mit einem leisen, aber deutlich vernehmbaren „klick“ öffnet. Zwar hat Kirra daran gedacht die Kiste zu reinigen, doch hielt sie es wohl für Zeitverschwendung die gleiche Prozedur auch ihren Händen zugute kommen zu lassen und so entfährt Jillian ein kurzer Warnlaut, der Kirra jedoch nicht daran hindert, das Pergament das sich in der Kiste befindet mit ihren schmutzigen kleinen Händen aus der Kiste zu nehmen und zu entrollen…. „…zum Fußweg der übergroßen Gestalt…“ ließt sie und Jillian, die ihr das Pergament gerade abnehmen will um es zu reinigen und in Sicherheit zu verwahren, stolpert ins Leere, als die Kleine sich in die Schatten begibt….

21.12.06 15:59
 


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