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…er lächelte überlegen…

… nur um sich danach verwirrt und suchend umzusehen - denn an der Stelle an der soeben noch das kleine Mädchen gesehen hatte, von dem sein Informant ihm gesagt hatte dass sie das Pergament haben müsste, war nun nichts mehr. „Hexenwerk“ stieß er hervor, zog sein Schwert aus der Scheide und wollte soeben den Mann vor ihm angreifen, der immer noch beunruhigend gelassen auf seine Axt gelehnt da stand, als er hinter sich einen gurgelnden Schrei vernahm. Er drehte sich um und sah einen seiner Männer röchelnd auf den Strand niedersinke – ein Pfeil hatte sich mit solcher Wucht in seinen Hals gebohrt, das er auf der anderen Seite wider zum Vorschein gekommen war. Verwirrt blickte er sich um und sah die blonde jungen Fraue im Wasser stehen – den Bogen in der Hand, und die Haare im Wind wehen… Jillian angelte schon nach dem zweiten Pfeil aus dem Köcher der an ihrem Bein lehnte, als der nächste Sterblich auch schon im Sand lag, diesmal niedergestreckt von Miriel die ihn in Wolfsgestallt angegriffen und sich in seiner Kehle verbissen hatte. Während der Mann mit dem Raubtiergebiss vor ihm entschlossen seine Axt packte, verstand der Hauptmann welchen verheerenden Fehler er gemacht hatte… Noch bevor er sich gegen den Ansturm des Mannes wappnen konnte, spürte er einen stechenden Schmerz in seinem Bein – als er an sich herab sah, hörte er ein leises Kichern das neben hm aus dem Nichts zu kommen schien – und sah den Dolch in seinem Bein stecken. Er konnte nur mit knapper Not sein Schwert schützend über seinen Kopf halten und sah das Axt Blatt kurz vor seinen Augen still stehen. Er hörte das Knurren, und als er nun den Blick seinem Angreifer zuwandte, sah er die Mordlust in dessen Augen aufblitzen.

 

Nun griff auch Cameo in das Geschehen ein – sein Schwert traf den dritten Mann am Oberschenkel und fügte ihm eine klaffende Wunde bei – zum selben Zeitpunkt fand auch Jillian zweiter Pfeil sein Ziel – die Wucht des Aufpralls war so stark, dass sie den vierten Mann von den Füßen riss, der Pfeil ragte aus seiner Stirn empor wie ein junger Baum. Kirra, die sich immer noch in Verdunklung befand, hatte beschlossen das sie ihrem Großvater genug geholfen hatte und stürzte sich auf den letzten, noch unverwundeten Mann der sich in Bewegung gesetzt hatte um seinen Gefährten beizustehen – sie erwischte ihn im Lauf und zerschnitt seine Achillessehnen und er kippte hilflos mit den Armen rudernd in den Sand der nun rot von Blut war. Miriel, die ihrem ersten Opfer schon den Garaus gemacht und sich wieder in eine Frau zurück verwandelt hatte, wollte gerade Cameo zur Hilfe eilen als dieser seinem Gegner mit einem gezielten Schlag den Kopf vom Rumpf trennte – Blut traf Miriel im Gesicht die daraufhin begeistert auflachte. Panik flackerte in den Augen des Hauptmannes auf – er hatte viele Schlachten geschlagen, aber diese fünf waren anders als all seine anderen Gegner – und sie bereiteten ihm Angst. Er war für einen kurzen Augenblick so abgelenkt gewesen das er die Axt erst wahr nahm, als sie sich zitternd in seine Seite bohrte – in dem Augenblick an dem sich seine Augen für immer schlossen, sah er das kleine Mädchen wie aus dem Nichts auftauchen – sie saß auf der Brust des letzten noch lebenden seiner Männer und rammte ihm mit einem zufriedenen Lächeln den Dolch bis zum Heft ins Herz…

 

3.1.07 03:00


Bevor noch die Körper der Toten erkaltet sind….

…trinken Miriel und Jillian von ihrem Blut. Cameo seinerseits beschließt, dass die einfache Tötung der Männer nicht ausreicht. Einen nach den anderen zieht er aus, schmeißt ihre Kleidung ins Meer, wiegt das eine oder andere Schwert in der Hand nur um es den Kleidern folgen zu lassen…als die Laichen nackt vor ihm im Sand liegen sind Jillian und Miriel bereits fertig und diskutieren über den weiteren Weg. Erst als das erste Geschlechtsteil Druss ins Gesicht klatsch wendet sich die Gruppe wieder Cameo zu – der alle Laichen entmannt hat und nun mit den abgeschnittenen Geschlechtsteilen jongliert um dann und wann einen in Druss‘ Richtung zu schmeißen – der den Malkavianer anfunkelt, so dass dieser sich in seinem Tun verhaspelt und sämtliche, noch übriggebliebenen Genitalien in den Sand fallen lässt. „Spielverderber“ faucht er beleidigt.
Kirra, die ihren Dolch im Meer gesäubert und an ihrer Kleidung getrocknet hat, kommt zu den anderen zurück. Sie hält das Pergament in der Hand und versucht die Flecken, die ihre kleinen, schlammbeschmutzten Hände darauf hinterlassen haben zu entfernen. Jillian nimmt ihr das Schriftstück kurzerhand ab um es in Ruhe zu lesen während Kirra es vorzieht ihr hinter ihrem Rücken die Zunge raus zu strecken. „Zum Fußweg der übergroßen Gestallt“ ließt sie ein weiteres Mal – doch ihre Erinnerung lässt sie erneut im Stich. Miriel gesellt sich zu ihr und blickt ihr über die Schulter. Die schmalen Augenbraun legen sich nachdenklich in Falten als sie sich Jillian Grübelei anschließt. „War da nicht etwas mit einem Riesen und einem Weg den er sich vor Urzeiten gebaut hat?“ fragt sie nach einiger Zeit. Jillians Hand klatscht gegen ihre Stirn „Natürlich! Der Giants Causeway!“ ruft sie und dreht sich zur Gruppe um „Wie müssen nach Norden“ – Kirra schnappt sich das Pergament das lose in Jillian‘s Hand liegt, kichert und verschwindet hinter dem Rücken ihres Großvaters…

Cameo und Jillian hatten es schwer den anderen zu folgen – dank ihrer Wolfsgestallt bewegten sie sich wie Schatten durch das dichte Unterholz des Waldes auf den sie nach einer Stunde Fußmarsch gestoßen waren. Cameo, der wieder einmal in einen Gespräch mit seinem Geist vertieft ist, bemerkte erst nach einiger Zeit welche Probleme Jillian, die vor ihm geht, mit dem dichten Gestrüpp hat. Kurzerhand schiebt er sie beiseite und geht voran. Die Beiden kannten sich schon eine Weile, dennoch war Jillian überrascht als sie sah, was vor ihren Augen geschah – sämtliche Pflanzen die mit Cameo‘s Körper in Berührung kamen, verdorrten im selben Augenblick und morsches Geäst fiel hinter ihm zu Boden. Jillian hatte davon gehört – es nannte sich „Makel des Verderbens“, doch Cameo war der erste den sie kannte, der diese zweifelhafte Gabe besaß – auch wenn sie ihr gerade zu Gute kam. Sie hatte sich schon soweit daran gewöhnt dem Malkavianer ohne Probleme zu folgen, dass es sie sehr überraschte als sie im fast in den Rücken rannte. Cameo war stehen geblieben. Da sie dem weitaus größeren Malkavianer nicht über die Schulter sehen konnte, steckte sie ihren Kopf an seiner Seite vorbei und sah nach vorn.
Die drei Wölfe waren stehen geblieben und vor ihnen erstreckte sich eine fast ebene Fläche, nur ein paar schiefe, verkrüppelte Bäume stachen hier und dorrt aus dem Nebel und ein fauliger Geruch stieg ihr in die Nase – sie waren an den Rand eines Moores geraten. Der Wolfswelpe lief am Saum des Moors auf und ab, von links nach rechts und wider zurück – Druss schien es kommen zu sehen, doch seine Fänge schnappten nur noch ins Leere – Kirra war ihm mit ihrem Sprung zuvorgekommen, doch versank sie fast augenblicklich als ihr federgewichtiger Körper wieder die Oberfläche berührte… Cameo griff nach einem Ast und hielt ihn dem Welpen hin, doch Kirra’s Fänge zerbrachen das Morsche Holz sofort. Jillian nahm sich einen Ast der am Boden lag und streckte ihn dem wild strampelnden Welpen hin, der versuchte zurück ans Ufer zu kommen. Doch erst als Miriel sich ebenfalls in den Ast verbiss gelang es ihr, Kirra aus dem Morast zu ziehen.
4.1.07 01:43


Das Moorwasser tropfte dem kleinen Wolf aus dem Fell…

 

…und versickerte im Boden noch bevor sich eine Lache bilden konnte. Cameo saß währenddessen beleidigt im Schlamm und versucht einen dicken Frosch mit kleinen Steinen und Stöcken zu treffen, doch der grüne Geselle sprang gemächlich von einer Stelle zur nächsten und ignorierte den Malkavianer. Unbekümmert schüttelte sich der kleine Wolf und hüpfte begeistert zum Ufer zurück.  Miriel gab einen Warnlaut von sich – doch diesmal trug der Untergrund das kleine pelzige Wesen, das daraufhin wild mit dem Schwanz wedelte, die Nase an den Boden heftete und eifrig wedelnd weiter lief. Miriel senkte ebenfalls die Nase und folgte dem  Welpen, als der Boden auch sie trug folgten die andren nach.

 

Die drei Wölfe mit ihren breiten Pfoten fanden recht guten Halt während die beiden Vampire in Menschengestallt an einigen Stellen mit ihrem Gleichgewicht kämpfen mussten. Als sie etwa die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht hatten wurde der feste Pfad auf dem sie liefen breiter und sie kamen an eine Art Fluss der sich mitten durch das Moor wand. Er führte brackiges Wasser mit sich, das den unangenehmen Geruch von Fäkalien mit sich führte und das sich der kleine Wolf standhaft weigerte zu betreten. Druss versuchte immer wider Kirra mit einer seiner Pfoten ins Wasser zu stoßen, doch ihre kleinen Pfoten stemmten sich beharrlich gegen die Versuche ihres Großvaters. Schließlich ergab sich der mächtige Wolf seinem Schicksal. Seine Fänge griffen vorsichtig nach dem Nackenfell der Kleinen, hoben sie ein beachtliches Stück über den Boden uns schließlich schmiss er sie sich auf den Rücken, wo die kleine sich nun ihrerseits in den Nacken ihres Großvaters verbiss und freudig jaulte. Druss stieg stoisch in das Wasser, ihn störte der Geruch nicht. Miriel blieb abwartend am Ufer stehen und wartete ab. Als ihr Gefährte das andere Ufer mit tropfendem Bauchfell sicher erreicht  lief nun auch sie hinterher –sie versuchte durch möglichst große Sprünge mit so wenig Wasser wie möglich in Berührung zu kommen und erreichte das andere Ufer mit nassen Pfoten und nur wenigen Tropfen Wasser im Fell die sie mit Leichtigkeit abschüttelte. Jillian raffte ihre Röcke – zum wiederholtem Male fiel ihr ein, wie unpraktisch die vielen Lagen Stoff waren und schimpfte leise als sie durch das Wasser watete das ich bis zu den Knien reichte. Cameo stand unschlüssig am Ufer. „Elender Feigling!“ rief die Stimme in seinem Kopf zum wiederholten Male. „Aber es riecht!“ antwortete der Malkavianer leise, aber in einem Ton, dem man den Ekel eindeutig anhören konnte. „Die Anderen werden über die lachen“ zischte die Stimme hasserfüllt,  „Willst du das? Cameo der Feigling werden sie dich nennen“ stichelte es. „Nein, nein, nein!“ schrie Cameo und rannte den anderen hinterher. Er stellte sich dabei nicht so geschickt an wie Miriel, so das er wesentlich nasser am anderen Ufer ankam als es hätte sein gemusst.

Kirra kümmerte sich nicht weiter um die anderen. Ihre kleine Nase streifte erneut am Boden entlang und versuchte den Weg wieder zu finden. Schließlich fand sie was sie suchte und eilte weiter auf dem nun wieder schmalen Pfad der sich in gewundenen Banen der anderen Seite des Moores näherte. Als sie schließlich dort ankamen fing es schon an zu tagen, doch noch beschützten die umstehenden Bäume sie vor den vernichtenden Strahlen der Sonne. Kirra nahm wieder die Gestallt eines kleinen Mädchens an und hüpfte freudig in die Höhe „Ich bin ein Moor-Wolf“ schrie sie begeistert – nur um erstaunt stehen zu bleiben. Etwas hinderte sie in ihren Bewegungen und klapperte bei jedem Schritt den sie tat. Sie hob ihr Bein und schrak bei dessen Anblick zusammen. Beim Durchqueren des Moores war sie anscheinen auf eine Laiche getreten. Ihr Fuß hatte sich zwischen den Rippen des Oberkörpers verfangen und den Torso, so wie den Kopf und einen Arm mit sich gezogen. Kirra verzog angeekelt das Gesicht, entdeckte dann etwas, dass ihr Interesse an dem Fund deutlich erhöhte. Um den Arm des Skelettes wand sich ein schmaler Goldreif der mir mehreren grünen Steinen besetzt war. Kirra’s Augen funkelten begeistert. Kurzentschlossen bückte sie sich und versuchte den Goldreif über das Handgelenk zu ziehen, musste aber feststellen dass er dazu zu schmal war. Sie suchte nach einem Öffnungsmechanismus, und als sie diesen nicht fand, riss sie der Moorlaiche kurzentschlossen den ganzen Arm ab, der durch die Lagerung im Moor deutlich an Umfang verloren hatte. Es gelang ihr schließlich den Reif über das ausgerissene Gelenk des Arms zu ziehen und hielt ihren Fund nun begeistert in den Händen.

Der Rest der Gruppe hatte währenddessen nach einem Unterschlupf gefunden, denn auch wenn der Wald dicht war, so konnte man nicht erwarten, dass er sämtliches Tageslicht von ihren Körpern fern halten würde. Nach einigem Suchen finden sie schließlich zwei umgestürzte Bäume unter deren Wurzel es sich Cameo, Jillian und Miriel gemütlich machen, während Kirra und Druss in gewohnter Weise im Erdreich versinken um dort den Tag zu überdauern…

6.1.07 00:46





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